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    Trauer- und Trostlieder

    EG 299

    Aus tiefer Not schrei ich zu dir

    Text und Melodie: Martin Luther (1524)

    1) Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen.
    Dein gnädig Ohr neig her zu mir und meiner Bitt es öffne;
    denn so du willst das sehen an,
    was Sünd und Unrecht ist getan,
    wer kann, Herr, vor dir bleiben?

    2) Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben;
    es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben.
    Vor dir niemand sich rühmen kann;
    des muss dich fürchten jedermann
    und deiner Gnade leben.

    3) Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen.
    Auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen,
    die mir zusagt sein wertes Wort.
    Das ist mein Trost und treuer Hort;
    des will ich allzeit harren.

    4) Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen,
    doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen.
    So tu Israel rechter Art,
    der aus dem Geist geboren ward,
    und seines Gottes harre.

    5) O bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade.
    Sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade.
    Er ist allein der gute Hirt,
    der Israel erlösen wird
    aus seinen Sünden allen.

    EG 511

    Weißt du, wie viel Sternlein stehen

    Text: Wilhelm Hey (1837) - Melodie: um 1818

    1) Weißt du, wieviel Sternlein stehen
    an dem blauen Himmelszelt?
    Weißt du, wieviel Wolken gehen
    weithin über alle Welt?
    Gott der Herr hat sie gezählet,
    daß ihm auch nicht eines fehlet
    an der ganzen großen Zahl,
    an der ganzen großen Zahl.

    2) Weißt du, wieviel Mücklein spielen
    in der heißen Sonnenglut,
    wieviel Fischlein auch sich kühlen
    in der hellen Wasserflut?
    Gott der Herr rief sie mit Namen,
    daß sie all ins Leben kamen,
    daß sie nun so fröhlich sind,
    daß sie nun so fröhlich sind.

    3) Weißt du, wieviel Kinder frühe
    stehn aus ihrem Bettlein auf,
    daß sie ohne Sorg und Mühe
    fröhlich sind im Tageslauf?
    Gott im Himmel hat an allen
    seine Lust, sein Wohlgefallen;
    kennt auch dich und hat dich lieb,
    kennt auch dich und hat dich lieb.

     

     

    Ach berge meine Tränen

    Von Carola Moosbach - carola-moosbach.de

    Lied nach der Melodie: Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347)

    Ach berge meine Tränen
    in Deiner Liebe Gott
    und puste alle Schmerzen
    mit sanftem Atem fort.

    Wenn ich mich nicht mehr spüre
    und keinen Weg mehr weiß
    sei Du die frische Brise
    in tauber Dunkelheit

    Sei Du mein Band zum Leben
    mein Schutz und Ruhehalt
    ach ströme Deinen Segen
    in Angst und Einsamkeit

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    EG 361

    Befiehl du deine Wege

    Text: Paul Gerhardt (1653)
    Melodie: Bartholomäus Gesius (1603)

    1) BEFIEHL du deine Wege
    und was dein Herze kränkt
    der allertreusten Pflege
    des, der den Himmel lenkt.
    Der Wolken Luft und Winden
    gibt Wege, Lauf und Bahn
    der wird auch Wege finden,
    da dein Fuß gehen kann.

    2) DEM HERREN musst du trauen,
    wenn dir's soll wohlergehn;
    auf sein Werk musst du schauen,
    wenn dein Werk soll bestehn.
    Mit Sorgen und mit Grämen
    und mit selbsteigner Pein
    lässt Gott sich gar nichts nehmen:
    es muss erbeten sein.

    3) DEIN ewge Treu und Gnade,
    o Vater, weiß und sieht,
    was gut sei oder schade
    dem sterblichen Geblüt;
    und was du dann erlesen,
    das treibst du, starker Held,
    und bringst zum Stand und Wesen,
    was deinem Rat gefällt.

    4) WEG hast du allerwegen,
    an Mitteln fehlt dir's nicht;
    dein Tun ist lauter Segen,
    dein Gang ist lauter Licht.
    Dein Werk kann niemand hindern,
    dein Arbeit darf nicht ruhn,
    wenn du, was deinen Kindern
    ersprießlich ist, willst tun.

    5) UND ob gleich alle Teufel
    hier wollten widerstehn,
    so wird doch ohne Zweifel
    Gott nicht zurücke gehen;
    was er sich vorgenommen
    und was er haben will,
    das muss doch endlich kommen
    zu seinem Zweck und Ziel.

    6) HOFF, o du arme Seele,
    hoff und sei unverzagt!
    Gott wird dich aus der Höhle,
    da dich der Kummer plagt,
    mit großen Gnaden rücken;
    erwarte nur die Zeit,
    so wirst du schon erblicken
    die Sonn der schönsten Freud.

    7) AUF, auf, gib deinem Schmerze
    und Sorgen Gute Nacht!
    Lass fahren, was das Herze
    betrübt und traurig macht;
    bist du doch nicht Regente,
    der alles führen soll:
    Gott sitzt im Regimente
    und führet alles wohl.

    8) IHN, ihn lass tun und walten!
    Er ist ein weiser Fürst
    und wird sich so verhalten,
    dass du dich wundern wirst,
    wenn er, wie ihm gebühret,
    mit wunderbarem Rat
    das Werk hinausgeführet,
    das dich bekümmert hat.

    9) ER wird zwar eine Weile
    mit seinem Trost verziehn
    und tun an seinem Teile,
    als hätt in seinem Sinn
    er deiner sich begeben
    und solltst du für und für
    in Angst und Nöten schweben,
    als frag er nicht nach dir.

    10) WIRDS aber sich befinden,
    dass du ihm treu verbleibst,
    so wird er dich entbinden,
    da du's am mindsten gläubst;
    er wird dein Herze lösen
    von der so schweren Last,
    die du zu keinem Bösen
    bisher getragen hast.

    11) WOHL dir, du Kind der Treue!
    Du hast und trägst davon
    mit Ruhm und Dankgeschreie
    den Sieg und Ehrenkron;
    Gott gibt dir selbst die Palmen
    in deine rechte Hand,
    und du singst Freudenpsalmen
    dem, der dein Leid gewandt.

    12) MACH End, o Herr, mach Ende
    mit aller unsrer Not;
    stärk unsre Füß und Hände
    und lass bis in den Tod
    und allzeit deiner Pflege
    und Treu empfohlen sein,
    so gehen unsre Wege
    gewiss zum Himmel ein.

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